Was für eine unglaubliche Möglichkeit, uns mitten im Amazonasgebiet mit solchen intensiven Themen zu beschäftigen! Dieses Programm, das Menschen zusammenbringt und uns erleben lässt, wie wichtig Nachhaltigkeit ist, war wirklich eye-opening und hinterlässt Spuren. Ich nehme sowohl beruflich als auch persönlich sehr viel für mich mit.
Diese Immersion bietet eine unbeschreibliche Mischung aus Leichtigkeit, Inspiration und Lernen – besonders durch den direkten und authentischen Zugang zu lokaler Kultur und Natur. Dies hat für mich einen ganz besonderen Raum geschaffen, in dem Erfahrung, Begegnung, Natur und persönliche Entwicklung zusammenkommen konnten. Ich bin mir sicher, dass dies noch sehr lange nachwirken wird.
Im Nachhinein fühlt sich die Woche sehr lang (im positiven Sinne) an – vermutlich, weil sie so reich an Eindrücken war. Was hat diese Zeit so besonders gemacht? Für mich vor allem das „Experience-based Learning“ durch die Begegnungen mit den Menschen hinter den Lebensformen und Projekten: die Kooperative, die zwei sehr unterschiedlichen Communities, die Tour durch den Primary Rainforest, das Latex Processing Project, Belterra einschließlich Startup-Hub, das Treffen mit der indigenen Frauengruppe und schließlich die Carimbó-Experience. Auch der erste Tag mit dem Einstieg in die Thematik sowie das tolle CELSIUS-Spiel waren genau richtig im Programm platziert.
Es gibt Reisen, bei denen man Sehenswürdigkeiten abhakt. Und es gibt Reisen, bei denen man plötzlich merkt, dass man selbst verändert zurückkommt. Unsere Amazonas-Erfahrung gehört ganz eindeutig zur zweiten Kategorie. Wir standen früh auf, noch im Dunkeln, kletterten durch den Wald zum Sonnenaufgang, schwammen im Amazonas, schliefen in Hängematten, lachten viel und stellten fest, dass ein Boot auf dem Fluss oft der beste Seminarraum der Welt ist. Wir verloren bei CELSIUS – sehr überzeugend sogar – und haben davon vieles zum Nachdenken mitgenommen, was vielleicht eine besondere Art von Kompetenz ist. Wir hörten zu, begegneten beeindruckenden Menschen und großartiger Gastfreundschaft, wurden wunderbar bekocht – und als wir sogar von rosa Delfinen begleitet wurden, waren wir uns sicher: auch das wurde für uns „organisiert“, so wie der Wolkenbruch bei der Regenwaldwanderung. Beim nächsten Mal komme ich wieder mit.
Was ich am Amazonas erlebt habe, wie ich meinen Horizont erweitern konnte, das hätte ich mir niemals vorstellen können. Es war wirklich ein Privileg, an diesem Ort zu sein und diese Erfahrung zu machen. Die Begegnungen mit den Menschen vor Ort, die Natur und die tolle Dynamik in unserer Gruppe haben mich sehr beeindruckt und inspiriert.
Die Zusammenarbeit von Julika und Frank mit Marcio und seinem Team ist eine großartige Verbindung, die uns einen exklusiven Zugang zu lokalem Wissen und eine durch und durch authentische Erfahrung ermöglicht hat. Das Amazonasgebiet bietet eine atemberaubende Schönheit, wunderbare Menschen und außerordentliche Antworten auf viele Herausforderungen unserer Zeit – man muss hinfahren, um das zu erleben und mit eigenen Augen zu sehen.
Für mich war besonders spannend, wie unsere Konzepte von Nachhaltigkeit und Führung im Kontext des Regenwaldes und der Weisheiten der indigenen Gemeinschaften eine ganz neue, praktische Bedeutung gewonnen haben. Sich auf diese Erfahrungen einzulassen, ermöglicht eine ganz besondere Dimension des Lernens – die man wohl nur an einem solchen Ort und mit einem solchen Programm finden kann.
Die Zeit in Brasilien war unglaublich für mich. Vor allem die Tage auf dem Boot haben unsere Gruppe auf eine ganz besondere Art und Weise verbunden, da wir gemeinsam Herausforderungen bewältigen mussten. Mein Highlight war definitiv der Einblick in das Leben der indigenen Communities mitten im Regenwald und der Austausch mit ihnen.
Vieles von dem, was ich bei dieser Immersion erlebt habe, hat mich sehr nachdenklich gemacht – vor allem, wie alles mit allem zusammenhängt. Ich nehme für mich die Motivation mit, für meine Überzeugungen einzutreten und gleichzeitig meine Fähigkeit immer weiter zu schärfen, zuzuhören und mich von neuem, anderem Wissen und Best Practices inspirieren zu lassen.

Marcio Halla von Ecotoré – Unser lokaler Partner
Marcio Halla von Ecotoré ist ein erfahrener lokaler Experte und Visionär, der die Komplexität der Amazonas-Region besonders gut kennt und vermitteln kann – und dabei unsere Begeisterung für erfahrungsbasiertes Lernen teilt. Ohne ihn würden wir dieses Format nicht anbieten – mit ihm können wir nicht anders.

Du bist neugierig geworden und möchtest beim nächsten Mal dabei sein?
Melde Dich direkt bei uns – im September 2027 startet die nächste Amazonia-Immersion, mit vielen Learnings und Ideen, die wir bei diesem Pilotformat mitgenommen haben.
Danke
an alle Beteiligten für diese Erfahrung, die eigentlich unbeschreiblich ist!
